Am 9. Juni versammelte sich unsere Herzsportgruppe zu einem besonders wichtigen, aber auch sehr lebendigen Thema: Erste Hilfe und Reanimation. Obwohl allen die Ernsthaftigkeit der Situation bewusst war, lag von Anfang an eine aufmerksame und zugleich lockere Atmosphäre im Raum. Die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten die Ausführungen des DLRG-Teams mit großer Neugier und vielen interessierten Blicken.
Das Team der DLRG zeigte Schritt für Schritt, wie man in einer Notfallsituation richtig reagiert. Zunächst wurde demonstriert, wie man eine bewusstlose Person anspricht, vorsichtig an den Schultern rüttelt und die Atmung kontrolliert. Danach durften die Teilnehmenden selbst aktiv werden: Sie übten laut und deutlich den Notruf abzusetzen und spielten typische Einsatzsituationen durch. Besonders eindrücklich war die Übung, den Rettungswagen (RTW) gezielt zum Einsatzort zu lotsen – hier wurde schnell klar, wie wichtig klare und ruhige Kommunikation ist, damit im Ernstfall keine Zeit verloren geht.
Der Höhepunkt des Nachmittags war das praktische Reanimationstraining. An Übungspuppen legten alle selbst Hand an und führten eine Herzdruckmassage durch. Anfangs zögerten einige noch kurz, doch schon nach wenigen Versuchen fanden die meisten ihren Rhythmus. Es wurde kräftig gedrückt, gezählt und gegenseitig ermutigt – und zwischendurch auch gelacht, wenn der Takt noch nicht ganz passte. Die Erkenntnis war deutlich spürbar: Reanimation ist anstrengend, aber im Ernstfall entscheidend.
Neben der Praxis kam auch der Austausch nicht zu kurz. Viele Fragen wurden gestellt, eigene Erfahrungen eingebracht und Unsicherheiten gemeinsam geklärt. Das DLRG-Team nahm sich viel Zeit, erklärte geduldig und sorgte dafür, dass so manches Missverständnis rund um Erste Hilfe ausgeräumt werden konnte.
Die Herzsportgruppe bedankt sich herzlich beim engagierten DLRG-Team Björn Fischer für diesen abwechslungsreichen und äußerst lehrreichen Nachmittag. Alle Teilnehmenden gingen mit dem guten Gefühl nach Hause, im Notfall nicht hilflos zu sein, sondern aktiv helfen zu können.
Fazit: Ein intensiver, praxisnaher Nachmittag mit viel Engagement, lebendigen Übungen und dem wichtigen Gefühl, im Ernstfall vorbereitet zu sein.





